GTL-Schulnetzwerke starteten digital ins neue Jahr

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Das traditionelle Jahrestreffen der Netzwerkschulen der Serviceagentur Ganztägig lernen M-V fand am 20. Januar auch in diesem Jahr pandemiebedingt online statt. Rund 50 Teilnehmer*innen aus insgesamt 8 Schulnetzwerken tauschten sich aus und erarbeiteten die Jahrespläne ihrer einzelnen Netzwerke. Als gelungenes Praxisbeispiel stellte Birgit Schaub vom Landesförderzentrum „Hören“ in Güstrow die Planung der Neugestaltung des Jugendclubs ihrer Schule in Zusammenarbeit mit der Hochschule Wismar vor.

Außerdem informierte Birgit Bomhauer-Beins über Aktuelles aus dem Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung. Durch die Neuaufstellung des Bildungsministeriums rücke die Zusammenarbeit mit den Horten in der Ganztagsbetreuung noch deutlicher ins Blickfeld. In diesem Zusammenhang hob Birgit Bomhauer-Beins die Serviceagentur als verlässlichen Partner bei der Qualitätsentwicklung des Lernens in ganztägig arbeitenden Schulen hervor.

Darüber hinaus erläuterte sie die Ziele und Inhalte des Aktionsprogramms des Landes M-V für die Schuljahre 2021/22 und 2022/23. Unter dem Motto „Stark machen und Anschluss sichern“ möchte die Landesregierung den Übergang ins neue Schuljahr mit vielfältigen Maßnahmen für die Schüler*innen erleichtern und die pandemiebedingten Einschränkungen schrittweise ausgleichen. Dafür stehe ein umfangreiches Maßnahmenpaket bereit. Bereits bestehende Angebote werden weitergeführt und ausgeweitet sowie durch neue unterstützende Maßnahmen ergänzt, die direkt bei Kindern, Jugendlichen und Familien ankommen. Dadurch sollen Schüler*innen trotz der Pandemie ihre Bildungsziele erreichen und ihre Persönlichkeit entwickeln können.

Zu den weiteren Unterstützungsangeboten, die im Rahmen des Jahresnetzwerktreffens vorgestellt wurden, gehört auch die von der RAA M-V e. V. in Kooperation mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung durchgeführte Beratung zu Resilienz im Ganztag sowie die Durchführung von Schülerbetriebspraktika in der RAA M-V.

Die Veranstalter*innen hoffen, dass im Frühjahr 2022 ein weiteres Treffen der Netzwerke in Präsenz möglich sein wird.